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Projektentwicklung

Alte Schule XANTEN VYNEN

Schaffung eines Wohnquartiers und Erhalt der historischen Grundschule in Vynen. 

Auf dem Gelände der alten Schule sollen vier Doppelhaushälften, 18 Wohnungen - Miet und Eigentum - und ein behindertengerechtes Apartmenthaus mit Betreuung entstehen.

 

Ein Bestandsgebäude der Grundschule soll dabei für den Heimatverein erhalten bleiben und in das Gesamtkonzept integriert werden. Für die Planung sollen somit alle Gebäude, bis auf das historische Schulhaus, abgerissen werden. Das verbleibende Gebäude wurde gemeinsam mit der Stadt und den Vereinen (insb. dem Heimatverein) überplant und soll komplett saniert werden.

 

Dazu wird an der nord-östlichen Seite ein barrierefreier Zugang geschaffen und es werden neue WC-Anlagen errichtet. Die Räumlichkeiten im Inneren werden funktional aufgeteilt und sind abtrennbar über zwei Faltwände. 

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Die gesamte Gebäudesubstanz wird dazu ertüchtigt, inkl. Keller und Dach.

 

Da die übrigen Gebäude zur Nutzung entfallen, wird als Ausgleich zusätzlich noch eine neue große Garage, angrenzend an der nord-östlichen Gebäudeflanke, errichtet. In Kombination mit den neu geschaffen Stellflächen für PKW entsteht so ein neuer Hof auf dem östlichen Gelände, der ausschließlich für die Vereine vorgesehen ist.

Die Neubebauung soll sich an der aktuellen Bebauung orientieren. Daher wurden die Gebäude ursprünglich in der Flucht des alten Schulgebäudes angeordnet. Nach Vorstellung des Vorhabens im Bezirksausschuss und nach Abstimmung mit den angrenzenden Nachbarn wurden nicht nur die Gebäudehöhen deutlich reduziert, sondern auch das mittlere Mehrfamilienhaus Richtung Süden verschoben, um so mehr Abstand zur nördlichen Grundstücksgrenze zu gewinnen. Hier sollen dann stattdessen die Stellplätze und Garagen angeordnet werden. Die Garagen bilden dabei eine natürliche Schallbarriere zu der Nachbarbebauung.

 

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Die zwei angrenzenden Mehrfamilienhäuser werden baugleich ausgeführt, wobei im Erdgeschoss und Obergeschoss jeweils vier Wohnungen mit 43 bis 63 m² und im Staffelgeschoss zwei Wohnungen mit 80m² und 87 m² geplant sind. Alle Wohnungen werden barrierefrei errichtet und hochwertig ausgestattet (Fußbodenheizung, bodentiefe Fenster mit elektrischen Rollos, Zugang zu Balkon/Terrasse).


Eines dieser zwei Gebäude soll ebenfalls im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung gebaut werden, und sofern diese Mittel gewährt werden, besonders preisgünstige Mietwohnungen bieten. Das zweite Gebäude wird als Miet-/Eigentumswohnungen in KfW55-Bauweise errichtet.


Weiterhin soll das geplante Wohnquartier auch im energetischen Sinne nachhaltig gebaut werden. Daher ist für die Beheizung der Mehrfamilienhäuser und des alten Schulgebäudes ein Blockheizkraftwerk geplant, das neben der Abwärme auch elektrischen Strom erzeugt. Die Doppelhaushälften werden über separate Wärmepumpen versorgt.

Zuletzt ist für die geplante Bebauung eine ausreichende Anzahl Stellplätze vorgesehen.

 

Die Doppelhaushälften erhalten zusätzlich Carports mit Fahrradräumen.

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Die neu geschaffenen Stellplätze sollen ausreichend begrünt werden, sodass die aktuelle Vollversiegelung im Schulhofbereich optisch deutlich aufgewertet  und auch teilweise entsiegelt wird.

 

Nord-östlich angrenzend sollen die Doppelhäuser  entstehen. Zunächst zwei Doppelhaushälften in zwei-geschossiger Bauweise und dann weiter östlich angrenzend - und dem Verlauf einer fallenden Firstlinie folgend - weitere zwei eingeschossige Doppelhaushälften. So wird ein fließender Übergang zur Nachbarbebauung geschaffen.

Es soll ein möglichst breit gefächertes Wohnungsangebot für dieses Quartier geschaffen werden, insbesondere auch unter Berücksichtigung sozialer Aspekte. Das süd-westliche Gebäude soll dementsprechend im Sinne des inklusiven Wohnens gebaut und gefördert werden. Im Erd- und Obergeschoss wird eine Wohngruppe mit 11 Apartments und Gemeinschaftsraum Platz finden. Für eine mögliche dauerhafte Betreuung der Wohngruppenbewohner ist ein separates Büro vorgesehen. Im Staffelgeschoss werden vier weitere Apartments von 44 m² bis 53 m² errichtet.

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Für jedes Mehrfamilienhaus ist ein separater Fahrradabstellraum vorgesehen und auch Mülltonnen werden optisch durch Hecken abgegrenzt, ordentlich untergebracht.

 

Die zurzeit maximal versiegelte Schulgeländefläche soll in allen nicht bebauten Bereichen entsiegelt und begrünt werden. Die vorhandene Baumreihe an der Zufahrt bleibt erhalten.

 

Zwischen den Stellplätzen und in den Gärten sind weitere Baumpflanzungen, Blumenbeete und Rasenflächen geplant. Die einzelnen Bereiche und Gärten sollen mit Hecken abgegrenzt werden.